2012 Awards

Viele der bei uns veröffentlichten Arbeiten sind preisgekrönt: Die Spanne reicht von national bedeutsamen Auszeichnungen bis zur Förderung der Drucklegung herausragender wissenschaftlicher Arbeiten.

Dissertationspreis der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. für Dr. Lars Markert

Markert Dissertationspreis der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. für Dr. Lars Markert In seiner 2010 im Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „Streitschlichtungsklauseln in Investitionsschutzabkommen - Zur Notwendigkeit der Differenzierung von jurisdiction und admissibility in Investitionsschiedsverfahren" erläutert Dr. Lars Markert erstmals detailliert den Anwendungsbereich und die Rechtswirkung von Streitschlichtungsklauseln in Investitionsschutzabkommen. Die Deutsche Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. verlieh der Arbeit für die Jahre 2011/2012 den ersten Platz des Förderpreises.

Das Buch erklärt Anwendungsbereich und Rechtswirkung von Streitschlichtungsklauseln in Investitionsschutzabkommen. Dabei wird aufgezeigt, wie diese Klauseln Grundlage aber auch Grenzen der Befugnis, ein Investor-Staat-Schiedsverfahrens einzuleiten, darstellen. Die im Buch vorgenommene Differenzierung von Zuständigkeit (jurisdiction) und Zulässigkeit (admissibility) in Investitionsschiedsverfahren ermöglicht es, Streitschlichtungsklauseln erstmalig in ein dogmatisch stimmiges und zugleich praxisnahes Gesamtkonzept einzubetten. Dieses lässt sich auch auf das im Investitionsrecht höchst strittige Zusammenspiel von Streitschlichtungs- und Meistbegünstigungsklauseln übertragen, dem am Ende des Buches ein eigenes Kapitel gewidmet ist.

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Dissertationspreis der Dr. Georg F. Rössler-Stiftung für Dr. Moritz Hennemann

Hennemann Dissertationspreis der Dr. Georg F. Rössler-Stiftung für Dr. Moritz Hennemann In seiner 2011 im Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „Urheberrechtsdurchsetzung und Internet" hat sich Dr. Moritz Hennemann mit der Frage nach der Durchsetzung von Urheberrechten im digitalen Zeitalter beschäftigt. Die Dr. Georg F. Rössler-Stiftung im Verein der Rechtsanwälte beim Bundesgerichtshof e.V. verlieh der Arbeit am 24. April 2012 in Karlsruhe den Preis des Jahres 2012.

Die durch das Internet aufgeworfenen Herausforderungen erfordern neue Modelle für eine Durchsetzung von Urheberrechten. Nach Analyse und Kritik der geltenden Vorgaben - insbesondere §§ 97a, 101 UrhG - widmet sich die Untersuchung der verfassungsrechtlichen und rechtspolitischen Bewertung von Internetsperren und Kulturflatrate zur Urheberrechtsdurchsetzung.

Moritz Hennemann, geb. 1985, studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg und Krakau. 2009 absolvierte er die erste juristische Staatsprüfung, 2011 erfolgte die Promotion an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Von 2010 bis 2011 nahm er an einem Postgraduiertenstudium an der Universität Oxford teil.

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Preis der Deutschen Hochschule der Polizei 2011 für Dr. Karsten Dustin Hoffmann

Hoffmann Preis der Deutschen Hochschule der Polizei 2011 für Dr. Karsten Dustin Hoffmann In seiner 2011 beim Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „"Rote Flora" - Ziele, Mittel und Wirkungen eines linksautonomen Zentrums in Hamburg“ untersucht Dr. Karsten Dustin Hoffmann das Autonome Zentrum ROTE FLORA im Hamburger Schanzenviertel. Mit dieser Arbeit erhält die Forschung erstmals einen umfassenden Einblick in die Strukturen dieser militanten linksextremistischen Strömung. Dr. Karsten Dustin Hoffmann wurde am 19. Juni 2012 in Münster-Hiltrup der Preis der Deutschen Hochschule der Polizei 2011 verliehen. Die Hochschule zeichnet alle zwei Jahre hervorragende wissenschaftliche Arbeiten aus, die den Polizeien des Bundes und der Länder neue Erkenntnisse erschließen.

Die vor über zwanzig Jahren besetzte ROTE FLORA im Hamburger Schanzenviertel gilt als eines der aktivsten Autonomen Zentren Europas. Drei Jahre lang hat der Politikwissenschaftler Karsten Dustin Hoffmann Quellen in der Autonomen Szene gesammelt und ausgewertet. Während seiner langjährigen Tätigkeit bei der Hamburger Bereitschaftspolizei war er selbst unzählige Male unmittelbar mit den Flora-Aktivisten konfrontiert. So bietet diese »Pionierstudie« (Eckhard Jesse) einen nie dagewesen Einblick in die Strukturen des militanten Linksextremismus.

Karsten Dustin Hoffmann, geb. 1977, studierte Öffentliche Verwaltung in Hamburg. Seit 1997 ist er Beamter der Hamburger Polizei. 2002 bis 2007 erfolgte ein Studium der Politik- und Rechtswissenschaft in Hamburg und Bremen, 2011 die Promotion an der Technischen Universität Chemnitz.

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Forschungspreis des Deutschen Baugerichtstages 2012 für Dr. Dolores Volkert

Volkert Forschungspreis des Deutschen Baugerichtstages 2012 für Dr. Dolores Volkert In ihrer in Kürze beim Nomos Verlag erscheinenden Dissertation „Baukultur - Rechtswissenschaftlicher Leitbegriff planerischer Verantwortung“ konkretisiert Dr. Dolores Volkert den Baukulturbegriff vor dem Hintergrund seiner Implementierung ins Baugesetzbuch für Theorie und Praxis. Erörtert wird dessen Rolle als Leitbegriff des Bauplanungsrechts im Sinne einer Kurzformel zur Verwirklichung des Leitbilds einer „gut gebauten Umwelt“ durch die in der Planungsverantwortung stehenden Gemeinden. Der Arbeit wurde der Forschungspreis des Deutschen Baugerichtstages 2012 verliehen.

Das Werk konkretisiert den Baukulturbegriff vor dem Hintergrund seiner Implementierung ins Baugesetzbuch für Theorie und Praxis und beleuchtet damit ein in der rechtswissenschaftlichen Diskussion bislang lediglich am Rande behandeltes Thema. Die Rolle der Baukultur als Leitbegriff des Bauplanungsrechts wird dabei im Sinne einer Kurzformel des Leitbilds einer „gut gebauten Umwelt“ erörtert, dessen Verwirklichung den verantwortungsvoll planenden Gemeinden obliegt.

Dolores Volkert, geb. 1978, studierte Rechtswissenschaft in Jena. 2006 erfolgte das 1. Staatsexamen, von 2006 bis 2008 war sie im Rechtsreferendariat im Landgerichtsbezirk Gera mit Stationen in Speyer und Sydney, Australien. 2010 absolvierte sie ein Volontariat in einer Anwaltssozietät in New York, USA. Im Jahr 2011 erfolgte die Promotion an der Universität Jena.

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Biokratie-Preis 2012 für Prof. Dr. Jan-Hendrik Dietrich

Dietrich Biokratie-Preis 2012 für Prof. Dr. Jan-Hendrik Dietrich In seiner 2011 im Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „Landesverteidigung in den Grenzen der Umweltpflichtigkeit“ analysiert Prof. Dr. Jan-Hendrik Dietrich den Zielkonflikt zwischen Umweltbelangen und Verteidigungsinteressen aus rechtswissenschaftlicher Perspektive. Am 6. Juni 2012 wurde der Autor mit dem Biokratie-Preis der Forschungsstelle Umweltrecht an der Universität Hamburg ausgezeichnet. Der mit 14.000 Euro dotierte Forschungspreis ehrt die besten wissenschaftlichen Arbeiten über Mitwirkungsrechte der Natur.

Prof. Dr. Jan-Hendrik Dietrich nimmt in seiner Dissertation militärisch-bedingte Umweltbelastungen empirisch in den Blick und untersucht das umweltrechtliche Regelungsregime für umweltrelevante militärische Aktivitäten im Völker-, Europa- und nationalen Recht.

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„Förderpreis Internationales Steuerrecht 2012“ der BStBK für Dr. Matthias Korff

Korff „Förderpreis Internationales Steuerrecht 2012“ der BStBK für Dr. Matthias Korff In seiner 2011 im Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „Abkommensrechtliche Besteuerungskonflikte beim Einsatz von Betriebsstätten in der internationalen Steuerplanung“ hinterfragt Dr. Matthias Korff unter exemplarischer Zugrundelegung des grenzüberschreitenden Einsatzes von Betriebsstätten, ob und inwieweit sich die bei der bilateralen Anwendung von Doppelbesteuerungsabkommen mögliche Entstehung von Besteuerungskonflikten als Instrument der internationalen Steuerplanung unternehmenszielkonform einsetzen lassen kann. Beim 50. Deutschen Steuerberaterkongress am 7. Mai 2012 in Berlin wurde der Arbeit der „Förderpreis Internationales Steuerrecht 2012“ verliehen. Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) würdigt mit diesem Preis jährlich die beste wissenschaftliche Publikation auf dem Gebiet der internationalen Besteuerung.

Dr. Matthias Korff, geb. 1981, studierte von 2001 bis 2006 Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg. Von 2006 bis 2007 war er als Associate bei der PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Hamburg sowie von 2007 bis 2010 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebliche Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung der Universität Bremen tätig. 2011 erfolgte die Promotion an der Universität Bremen.

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Dissertationspreis der Bojanovsky-Stiftung für Sascha Huber

Huber Dissertationspreis der Bojanovsky-Stiftung für Sascha Huber In seiner in Kürze beim Nomos Verlag erscheinenden Dissertation „Strukturen des politischen Kontexts und die demokratische Kompetenz der Wähler - Experimentelle Studien zur Urteils- und Entscheidungsbildung“ untersucht Sascha Huber mit Hilfe innovativer experimenteller Methoden, welche Faktoren die demokratische Kompetenz der Bürger bestimmen. Seiner Arbeit wurde der erstmals ausgelobte Bojanovsky-Preis der Universität Mannheim verliehen.

Sascha Huber ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Wissenschaft I an der Universität Mannheim.

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Küttner-Promotionspreis für Arbeitsrecht für Dr. Patrick Flockenhaus

Flockenhaus Küttner-Promotionspreis für Arbeitsrecht für Dr. Patrick Flockenhaus In seiner vor Kurzem beim Nomos Verlag erschienenen Dissertation „Vertragsgestaltung und Kollektivverträge - Am Beispiel der Bezugnahme- und Öffnungsklausel“ behandelt Dr. Patrick Flockenhaus die Gestaltung von Arbeitsverträgen im Spannungsfeld von Kollektiv- und Individualarbeitsrecht in Form der Formulierung von Bezugnahmeklauseln auf Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen. Daneben liegt ein Schwerpunkt auf der betriebsvereinbarungs- und tarifvertragsoffenen Gestaltung von Arbeitsverträgen. Ihm wurde am 5. Juni 2012 in Köln der Küttner-Promotionspreis für Arbeitsrecht verliehen.

Dr. Patrick Flockenhaus, geb. 1984, studierte Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln. 2009 schloss er das 1. Staatsexamen, 2012 seine Promotion an der Universität zu Köln ab. Seit 2012 befindet er sich im Referendariat.

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Mediations-Wissenschaftspreis 2011 für Dr. Nikola Friedrich

Friedrich Mediations-Wissenschaftspreis 2011 für Dr. Nikola Friedrich In ihrer beim Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „Mediation in der Sozialgerichtsbarkeit“ geht Dr. Nikola Friedrich der Frage nach, in welchen Fällen dieses Konfliktbehandlungsinstrument geeignet ist und analysiert die Bedingungen und Möglichkeiten der Mediation in einem sozialgerichtlichen Verfahren. Dr. Nikola Friedrich wurde für die Arbeit der Mediations-Wissenschaftspreis 2011 der Centrale für Mediation verliehen.

Der von der Bundesregierung vorgelegte Entwurf eines Mediationsgesetzes sieht die Einführung der gerichtsinternen - d.h. der von einem Richtermediator durchgeführten - Mediation auch in der Sozialgerichtsbarkeit vor. Dr. Nikola Friedrich geht der Frage nach, in welchen Fällen dieses Konfliktbehandlungsinstrument geeignet ist und analysiert die Bedingungen und Möglichkeiten der Mediation in einem sozialgerichtlichen Verfahren.
Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Entwicklung von Verweisungskriterien, mit deren Hilfe die Mediationseignung einer Klage geprüft werden kann. Grundlage hierfür ist eine Konflikttheorie, die es erlaubt, das Phänomen Konflikt umfassend zu betrachten. In die Analyse fließen auch die gegenwärtigen Ergebnisse aus der empirischen Untersuchung ein, die die Verfasserin im Rahmen der Evaluation des Modellprojekts "Mediation in der Sozialgerichtsbarkeit" in Bayern erarbeitet hat und das vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht wissenschaftlich begleitet worden ist.

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Universitätspreis der Gesellschaft der Freunde der Universität Augsburg für Dr. Marc Cervellini

Cervellini Universitätspreis der Gesellschaft der Freunde der Universität Augsburg für Dr. Marc Cervellini In seiner kürzlich im Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „Der Bericht des Aufsichtsrats - Element guter Corporate Governance: Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung des Spannungsverhältnisses von Transparenz und Verschwiegenheit“ präsentiert Dr. Marc Cervellini neue Wege zu einer anschaulichen, vertrauensbildenden sowie rechtssicheren Berichterstattung des Aufsichtsrats. Der Autor entwickelt hierzu eine dogmatisch fundierte, zugleich aber praxisorientierte Handhabung, das aktienrechtliche Spannungsverhältnis zwischen Transparenz und Verschwiegenheit aufzulösen. Für die Arbeit wurde Dr. Marc Cervellini am 13. Juli 2012 der Universitätspreis der Gesellschaft der Freunde der Universität Augsburg verliehen.

Marc Cervellini, geb. 1981, studierte Rechts- und Wirtschaftswissenschaften in Bayreuth, St. Gallen (Schweiz) und München. Das Erste Staatsexamen erfolgte im Jahr 2008, anschließend promovierte er an der Universität Augsburg. Seit 2011 ist er als Rechtsreferendar am LG Frankfurt tätig.

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Förderpreis 2012 der DVPW für Dr. Ulrike Klinger

Klinger Förderpreis 2012 der DVPW für Dr. Ulrike Klinger In ihrer 2011 beim Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „Medienmonopole in defekten Demokratien - Media Governance und die Aushandlung von Pluralismus in Italien und Mexiko“ untersucht Dr. Ulrike Klinger, wie Demokratien unterschiedlicher Reife mit den Herausforderungen der Medienkonzentration umgehen. Im transregionalen Vergleich stehen Italien und Mexiko, wo die Medienkonzentration am höchsten ist und die Demokratie als defekt gilt. Der Arbeit wurde der Förderpreis 2012 der DVPW verliehen.

Dr. Ulrike Klinger studierte Politikwissenschaft, Amerikanistik, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und Sozialpsychologie in Frankfurt am Main und Dresden. Die Promotion erfolgte 2010 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Fach Politikwissenschaft. Seit 2010 arbeitet Klinger als Oberassistentin in der Abteilung Media & Politics am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich.

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Dissertationspreis der Juristischen Gesellschaft Ostwestfalen-Lippe für Dr. Hayriye Yerlikaya

Yerlikaya Dissertationspreis der Juristischen Gesellschaft Ostwestfalen-Lippe für Dr. Hayriye Yerlikaya Die beim Nomos Verlag veröffentlichte Dissertation „Zwangsehen - Eine kriminologisch-strafrechtliche Untersuchung“ von RAin Dr. Hayriye Yerlikaya ist eine opferperspektivische Untersuchung von Zwangsehen und strafrechtsdogmatische Auseinandersetzung mit dem Strafrechtstatbestand des § 237 BGB. Die Arbeit liefert empirische Erkenntnisse über die Perspektive der betroffenen Frauen und setzt sich mit möglichen Präventionsmaßnahmen auseinander. Dr. Hayriye Yerlikaya wurde der Dissertationspreis der Juristischen Gesellschaft Ostwestfalen-Lippe e.V. verliehen.

Hayriye Yerlikaya, geb. 1977, studierte Rechtswissenschaften an der Universität Bielefeld. 2002 erfolgte das 1. Staatsexamen, von 2003 bis 2005 das Referendariat. Yerlikaya promovierte an der Universität Bielefeld. Seit 2008 ist sie Partnerin der Rechtsanwaltssozietät Cakir, Dr. Cakir-Ceylan, Dr. Yerlikaya.

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Promotionspreis der Reinhold-und-Maria-Teufel-Stiftung für Dr. Benjamin Liedy

Liedy Promotionspreis der Reinhold-und-Maria-Teufel-Stiftung für Dr. Benjamin Liedy In seiner beim Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „Kündigungsschutz im Versicherungsvertrag - Zur Notwendigkeit eines erhöhten Bestandsschutzes zur Sicherung des Marktzugangs der VersicherungsnehmerInnen“ legt Dr. Benjamin Liedy eine umfassende Studie vor zum Ausgleich zwischen dem Interesse der Versicherer, Verträge kündigen sowie den Neuabschluss ablehnen zu können, und dem Bedürfnis der Verbraucher, Versicherungsschutz zu erhalten.
Die Studie befasst sich mit dem Ausgleich zwischen der Kündigungsfreiheit der Versicherer und der (materiellen) Abschlussfreiheit der Versicherungsnehmer. Von der grundlegenden Dogmatik der Kündigung und der Versicherungsfunktion führt sie über die Betrachtung grundrechtlicher, ökonomischer und wirtschaftspsychologischer Aspekte zu Vergleichen mit Rechtsgebieten und -ordnungen, die Kündigungsschutzelemente aufweisen und mündet in Regelungsvorschlägen, die Versicherungsnehmern den Marktzugang sichern. Dr. Benjamin Liedy wird dafür mit dem Promotionspreis der Reinhold-und-Maria-Teufel-Stiftung, Tuttlingen, ausgezeichnet.

Dr. Benjamin Liedy, geb. 1979, absolvierte sein Studium der Rechtswissenschaften in Tübingen. Nach den beiden Staatsexamen erfolgte die Promotion an der Universität Tübingen. Seit 2011 ist Liedy als Rechtsanwalt in Stuttgart tätig.

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Rudolf-Maeder-Preis 2012 und Walther-Hug-Preis 2012 für Dr. Philipp Speitler

Speitler Rudolf-Maeder-Preis 2012 und Walther-Hug-Preis 2012 für Dr. Philipp Speitler In seiner beim Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „Rechtsverletzende Benutzung - Die dynamische Auslegung des markenrechtlichen Benutzungsbegriffs durch den Gerichtshof der Europäischen Union“ erörtert Dr. Philipp Speitler das aktuelle Verständnis des Begriffs der rechtsverletzenden Benutzung im europäischen Markenrecht. Hiervon hängt ab, welche Nutzung einer fremden Marke frei ist und welche eine Verletzung der Rechte des Markeninhabers zur Folge haben kann. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass der EuGH ein „individuelles, tatbestandsbezogenes Benutzungsbegriffsverständnis“ etabliert hat, und erläutert dessen Auswirkungen.

Der Arbeit wurde der Rudolf-Maeder-Preis 2012 für das beste Doktorat der Rechtswissenschaft und der Staatswissenschaften des akademischen Jahres 2011/2012 und der Walther-Hug-Preis St. Gallen 2012 für die beste juristische Dissertation an der Universität St. Gallen 2012 verliehen.

Philipp Speitler, geb. 1977, studierte Rechtswissenschaften in Tübingen. 2003 erfolgte das 1. Staatsexamen, 2005 das 2. Staatsexamen. Von 2007 bis 2012 absolvierte er das Doktoratsstudium an der Universität St. Gallen.

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Heinrich Hubmann-Preis 2012 für Anne Lauber-Rönsberg

Lauber-Rönsberg Heinrich Hubmann-Preis 2012 für Anne Lauber-Rönsberg In ihrer beim Nomos Verlag erschienenen Dissertation „Urheberrecht und Privatgebrauch - Eine rechtsvergleichende Untersuchung des deutschen und des britischen Rechts“ untersucht Anne Lauber-Rönsberg, ob die Privilegierung des Privatgebrauchs durch das deutsche Urheberrecht einen angemessenen Ausgleich zwischen Kreativen, Nutzern und Verwertern im digitalen Umfeld schafft, und vergleicht sie mit dem britischen copyright law, das keine allgemeine Privilegierung der privaten Vervielfältigung kennt. Für ihre Arbeit wurde ihr der Heinrich Hubmann-Preis 2012 der VG WORT verliehen.

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Förderpreis der Fritz und Helga Exner-Stiftung für Dr. Michael Hein

Hein Förderpreis der Fritz und Helga Exner-Stiftung für Dr. Michael Hein Die Studie „Verfassungskonflikte zwischen Politik und Recht in Südosteuropa - Bulgarien und Rumänien nach 1989 im Vergleich“ von Dr. Michael Hein untersucht Verfassungskonflikte zwischen Politik und Recht in den postsozialistischen Transformationsstaaten Bulgarien und Rumänien nach 1989. Dortige Konflikte betrafen insbesondere die Reform der Justiz, verschiedene Versuche, die Judikative politisch zu kontrollieren, die Bekämpfung politischer Korruption und die Selbständigkeit der Verfassungsgerichtsbarkeit. Der Arbeit wurde der Förderpreis der Fritz und Helga Exner-Stiftung für herausragende Leistungen im Bereich der Südosteuropa-Forschung sowie der Promotionspreis der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald verliehen.

Der Band geht in systemtheoretischer Perspektive zwei erkenntnisleitenden Fragen nach: Welche institutionellen Regelungen ermöglichen bzw. provozieren Verfassungskonflikte zwischen Politik und Recht? Und welche Folgen haben diese Konflikte für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit? Darüber hinaus wird die These entfaltet, dass diese Konflikte nicht nur als destruktive Krisenphänomene, sondern unter bestimmten Voraussetzungen auch als konstruktive „Motoren der Konsolidierung“ von Demokratie und Rechtsstaat verstanden werden können.

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