2014 Awards

Viele der bei uns veröffentlichten Arbeiten sind preisgekrönt: Die Spanne reicht von national bedeutsamen Auszeichnungen bis zur Förderung der Drucklegung herausragender wissenschaftlicher Arbeiten.

Preis der Schweizerischen Gesellschaft für Parlamentsfragen (SGP) für Dr. Michael Strebel

Strebel Preis der Schweizerischen Gesellschaft für Parlamentsfragen (SGP) für Dr. Michael Strebel In seiner beim Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „Exekutivföderalismus in der Schweiz? - Einbezug der Parlamente bei interkantonalen Vereinbarungen“ beschreibt Dr. Michael Strebel für alle Kantone detailliert den Einbezug des Parlamentes bei interkantonalen Vereinbarungen. Ergänzt wird die Praxisanalyse durch die Stellungnahme von über 380 Parlamentariern. Ein Vergleich mit deutschen und österreichischen Bundesländern sowie dem Fürstentum Liechtenstein rundet die Studie ab.

Dr. Michael Strebel wurde für seine Dissertation mit dem Preis der Schweizerischen Gesellschaft für Parlamentsfragen (SGP) ausgezeichnet. Der Preis der SGP prämiert neue wissenschaftliche Arbeiten zu Fragen rund um das Wirken der Parlamente.

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ISTR-Auszeichnung für Dr. Anaël Labigne

Labigne ISTR-Auszeichnung für Dr. Anaël Labigne In seiner beim Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „The Attitudinal Dimension of Civility - Voluntary Associations and Their Role in France, Germany and the United States“ nimmt Dr. Anaël Labigne in seiner Untersuchung eine soziologische Konzeptionalisierung von Zivilität vor, um eine Kernfrage der Dritter Sektor- und Zivilgesellschaftsforschung aufzugreifen. Die Studie legt nahe, dass Zivilgesellschaft nicht nur als Residualkategorie untersucht werden sollte, als Dritter Sektor bestehend aus nicht staatlichen und nicht marktwirtschaftlichen Assoziationen, sondern auch als spezifisches kulturelles Projekt, dass eine messbare, werteorientierte Dimension hat.

Dr. Anaël Labigne wurde für seine Dissertation mit dem Emerging Scholar Dissertation Award der International Society for Third Sector Research (ISTR) ausgezeichnet.

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Wissenschaftspreis für Dr. Cemal Karakas

Karakas Wissenschaftspreis für Dr. Cemal Karakas Die beim Nomos Verlag veröffentlichte Dissertation „Externe Demokratieförderung in muslimisch geprägten Ländern - Die USA, Deutschland und das Erstarken des politischen Islam in der Türkei“ von Dr. Cemal Karakas ist eine qualitativ angelegte Studie, die in theoriegeleiteter und komparativer Perspektive untersucht, wie die USA und Deutschland mit Zielkonflikten umgehen, die sich aus dem Erstarken, der Politik und dem Wirken des politischen Islam in der Türkei ergeben. Die Studie zeigt, wie sich in der internationalen Förderung der Demokratie und Menschenrechten widersprüchliche Normen und Interessen artikulieren - und was das für die Praxis der Demokratieförderung bedeutet.

Der Arbeit wurde der im Rahmen des deutsch-türkischen Wissenschaftsjahres 2014 der Türkischen Gemeinde in Deutschland und der Akdeniz Universität erstmalig vergebene Wissenschaftspreis im Bereich Sozialwissenschaften verliehen. Die Türkische Gemeinde in Deutschland und die Akdeniz Universität honorieren mit dem Wissenschaftspreis überdurchschnittliche Promotionsleistungen in den Bereichen Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften und Gender-Politik. Ziel der Preisvergabe ist es, Nachwuchswissenschaftler mit Migrationshintegrund zu fördern.

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Lorenz-von-Stein-Preis für Dr. Thomas Plischke

Plischke Lorenz-von-Stein-Preis für Dr. Thomas Plischke In seiner im Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „Wann Wähler entscheiden - Abläufe von Entscheidungsprozessen und der Zeitpunkt der Wahlentscheidung“ befasst sich Dr. Thomas Plischke mit der Messung und der theoretischen Interpretation des Zeitpunkts der Wahlentscheidung. Hierzu wird eine Theorie des Entscheidungsprozesses entwickelt, die eine Synthese von bislang disparaten Forschungsergebnissen herstellt. Zwei Ergebnisse sind hervorzuheben: Erstens lässt sich keine deutliche Zunahme später Wahlentscheidungen nachweisen. Zweitens kann gezeigt werden, dass der Zeitpunkt der Wahlentscheidung aus einem komplexen Zusammenspiel von Wählermerkmalen, Merkmalen der Entscheidungssituation und der Informationsumwelt resultiert.

Die Arbeit wurde mit dem Lorenz-von-Stein-Preis für die beste Dissertation der Mannheimer Sozialwissenschaften ausgezeichnet. Die Lorenz-von-Stein-Gesellschaft e.V. des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung (MZES) prämiert seit 1999 jährlich eine Doktorarbeit aus den Fächern Politikwissenschaft, Sozialpsychologie oder Soziologie.

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„Eimer Heuschmid Mehle“-Preis 2014 für Dr. Christian Muders

Muders „Eimer Heuschmid Mehle“-Preis 2014 für Dr. Christian Muders In seiner beim Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „Die Haftung im Konzern für die Verletzung des Bußgeldtatbestandes des § 130 OWiG - Eine Studie zum Umfang der ordnungswidrigkeitenrechtlichen Verantwortlichkeit in Konzernrechtslagen“ beschäftigt sich  Dr. Christian Muders mit der Frage, ob im Konzernverbund sanktionsbedrohte Verhaltensweisen innerhalb einer Gesellschaft auch anderen Konzerngliedern über den Vorwurf einer Aufsichtspflichtverletzung zugerechnet werden können. Dabei werden neben dem eigentlichen Tatbestand des § 130 OWiG die ergänzenden Vorschriften der §§ 9 und 30 OWiG mit einbezogen.

Der mit 2.500 Euro dotierten „Eimer Heuschmid Mehle“-Preis für Strafrecht 2014 wurde erstmals vergeben.

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Telekom-Preis für beste zivilrechtliche Promotion für Dr. Lukas Rengier

Rengier Telekom-Preis für beste zivilrechtliche Promotion für Dr. Lukas Rengier In seiner beim Nomos Verlag veröffentlichten Dissertation „Too Big to Fail als Frage des Kartellrechts - Wettbewerbseffekte, Fusionskontrolle und Entflechtung“ leistet Dr. Lukas Rengier die in der aktuellen Diskussion um die „Too big to fail“-Problematik bislang ausstehende kartellrechtliche Aufarbeitung. Er beschreibt die mit der Problematik einhergehenden Wettbewerbseffekte, die ein Eingreifen der Kartellbehörden nahelegen, und zeigt, dass dafür in der deutschen und europäischen Fusionskontrolle Möglichkeiten bestehen. Im Rahmen des SIEC-Tests regt er eine neue Fallgruppe der „Too big to fail-Effekte“ an. Daneben erörtert Rengier die de lege lata et ferenda bestehenden Optionen für eine Entflechtung. Schließlich vergleicht der Autor den so herausgearbeiteten kartellrechtlichen Ansatz zur Bewältigung der Problematik mit den derzeit favorisierten Ansätzen.

Die Arbeit wurde mit dem Telekom-Preis für beste Promotionen im Zivilrecht 2014 ausgezeichnet. Der jährliche Telekom-Preis unterstreicht das Engagement des Unternehmens für die Bildungsförderung und den Austausch zwischen Theorie und Praxis.

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18. Wissenschaftspreis der GRPG für Dr. Susanne Moritz

Moritz 18. Wissenschaftspreis der GRPG für Dr. Susanne Moritz Schon seit mehreren Jahren steht die Pflege - und insbesondere die Reformbedürftigkeit der Pflegeversicherung - in Deutschland in der öffentlichen Debatte. Eine nachhaltige Reform scheint umso dringlicher, als in den Medien gehäuft von menschenunwürdigen und untragbaren Zuständen in den Pflegeheimen berichtet wird. Die Arbeit „Staatliche Schutzpflichten gegenüber pflegebedürftigen Menschen“ von Dr. Susanne Moritz greift diese Berichte auf, sammelt die empirischen Belege und analysiert die Ursachen. Die Autorin ist eine von zwei Preisträgern des 18.  Wisssenschaftspreises der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen e. V. (GRPG).

Dr. Susanne Moritz legt dar, dass durch die konstatierten Missstände die Grundrechte der Pflegebedürftigen in der stationären Altenpflege verletzt werden und dass der Staat insofern gegen eine entsprechende grundrechtliche Schutzpflicht verstößt. Abschließend zeigt Susanne Moritz, wie eine verfassungsgerichtliche Durchsetzung der Schutzpflicht möglich wäre.

Die Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheits­wesen e.V. ist eine unabhängige und fachübergreifende Gesellschaft und möchte als neutrale Plattform zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit allen offenen gesundheitspolitischen Fragen dienen. Der mit 2.500 Euro dotierte Wissenschaftspreis wird für herausragende wissenschaftliche Arbeiten ausgeschrieben und bevorzugt an Nachwuchswissenschaftler vergeben. Die Preisverleihung des 18. Wissenschaftspreises findet am 18. Januar 2014 in Dresden statt.

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Die Bedeutung von Compliance-Maßnahmen für die Sanktionsbegründung und -bemessung im Vertragskonzern

Petermann Die Bedeutung von Compliance-Maßnahmen für die Sanktionsbegründung und -bemessung im Vertragskonzern Die Arbeit „Die Bedeutung von Compliance-Maßnahmen für die Sanktionsbegründung und -bemessung im Vertragskonzern“ von Dr. Stefan Petermann betritt wissenschaftlich unbekanntes Terrain, weil aus strafrechtlicher Perspektive die Durchgriffsproblematik im Konzern erstmalig in Verbindung mit dem Thema der Compliance-Maßnahmen untersucht wird. Dieses Unterfangen bewegt sich im Grenzfeld von Gesellschaftsrecht und Strafrecht, wobei namentlich Grundfragen der Strafrechtsdogmatik aufgerufen sind. Die Untersuchung spitzt die zuweilen unpräzise geführte Debatte über Compliance auf eine konkrete Sachfrage zu und identifiziert Anknüpfungspunkte für ein zunächst vor allem betriebswirtschaftliches Steuerungsinstrument im geltenden Recht (vor allem: §§ 30, 130 OWiG). Dies ist besonders dringlich, da im Rahmen des von der DFG geförderten Forschungsprojekts zum „Sanktionsdurchgriff im Konzernverbund“ erhobene empirische Befunde darauf hindeuten, dass die Praxis durch einen erheblichen „Wildwuchs“ geprägt und seitens der Kontrollbehörden durchaus fiskalisch motiviert ist.

Der Arbeit wurde der Preis der Wirtschaftsstrafrechtlichen Vereinigung e.V. (WisteV) für die aus der Perspektive der Praxis beste Dissertation des Wirtschaftsstrafrechts des Jahres 2013 verliehen.

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